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Unser Tisch mit Blick auf die Promenade
Muschelkalk Chardonnay von Klumpp
Küchengruß
Gelbe Beete
Tartar Stulle
Rindersülze
Lachs gebeizt
Sellerie aus der vegetarischen Karte
Heilbutt
Schweinsbacke
Ziegenkäseschaum
Süße Tomate






















































































In unserem Briefkasten landen neben der Post (montags kommt sie gar nicht erst vorbei – es sei denn ein Einschreiben oder Paket) auch viele Reklamezettel.
Und da war tatsächlich auch ein Angebot für „Dürümberg“ drin.
Ich hatte einen Termin in der Innenstadt und dachte mir so, da kaufe ich etwas ein und nehme es mit nach Hause.
Der Imbiss befindet sich am Rande der Fußgängerzone (Grüne Straße mit recht vielen Gastro-Betrieben) und hat seit kurzer Zeit eröffnet.
Sogar am S-Bahnhof stand ein großes Schild mit Hinweisen zum Laden.
Ambiente
Das kleine Lokal hat zur Eingangseite eine Fensterfront und man kann die Theke sehen. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich sogar einige Sitzgelegenheiten. Für warmes Wetter stehen sogar Tische im Fußgängerbereich.
Sauberkeit
Alles wirkte ordentlich gepflegt.
Sanitär
Gibt es wohl nicht und daher auch nur Getränke ohne Alkohol (in einem Kühlschrank).
Service
An der Theke arbeitete ein Mann. Im Hintergrund waren wohl noch zwei weitere Kräfte (der Chef wohl und eine junge Frau).
Er fragte mich nach meinen Wünschen und ich bestellte (ahnungslos) drei Gerichte zum Mitnehmen. Dann fing er sofort an zu arbeiten. Er frage nach den Saucen und bot mir einen Platz an, denn es sollte ein paar Minuten dauern.
Er fragte mich wo ich wohne und erzählte, dass er hier schon immer lebe. Draußen, sagte er, ginge gerade der Vater von Heidi Klum (Günter) vorbei. Den kenne er schon lange, weil dieser viele Häuser gekauft habe und er dort wohnte.
Die Zeit verging also schnell und ich wurde gut unterhalten.
Die verkosteten Speisen
Vom Angebot wählte ich Döner Tasche (4,90 €), Döner Dürüm (5,90 €) und Döner Teller (9,90 €) mit Salat und Pommes. Zu jedem Gericht gab es auch noch ein Ayran kostenlos als Beilage, die Dosen sollte ich aus dem Kühlschrank selber holen. Die drei Gerichte wurden sehr sorgfältig eingepackt und mir über die Theke angereicht.
Ich muss zugeben, dass ich noch nie Döner auf der Hand gegessen habe. Da kleckere ich die Hälfte auf den Boden, dachte ich. Denn an der Haltestelle essen Jugendliche oft Döner-Handgerichte – die haben Übung und es fällt kaum etwas runter.
Von dieser Beobachtung hatte ich eine gewisse Vorstellung von der „Tasche“ und dem „Dürüm“: Es sind belegte offene „Brötchen“ und „gerollte Fladen“ - und sehen oft recht lecker aus.
Zu Hause packte ich also für meine Frau und mich die Teile aus und legte sie auf Teller. Ich war überrascht wie dick der Teig war und wie länglich die „Brote“ auasahen. Ich hatte sie mir rundlicher, kürzer und knuspriger vorgestellt.
Die riesigen Dinge habe ich dann aufgeschnitten und jeweils eine Hälfte für meine Frau und mich verteilt. Von innen sahen wir viel Teig, eine Menge Gemüse und viel dünnes gegrilltes Hähnchenfleisch.
Wir fanden die Teig-Produkte sehr trocken und zäh. Daher haben wir den Inhalt heraus gekratzt und das Fleisch und den Salat gegessen. Besonders lecker fanden wir das nicht.
Die dritte Portion haben wir in drei Schüsseln verteilt (Fleisch, Pommes, Salat) – und am nächsten Tag gegessen. Den Salat habe ich mit Dressing versehen, die Pommes in der Pfanne aufgewärmt und die Dönerteile in einer Auflaufform mit Käse überbacken. - Großartig war das auch nicht – aber viel leckerer als gestern die zwei Teile.
Getränke
Die Ayran-Becher schmeckten (als Fertiggerichte) wie erwartet und passten zu den Speisen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preise erscheinen auf den ersten Blick sehr günstig – aber wenn es nicht schmeckt, ist jeder Cent zu viel. Dafür ist Geld zu schade (20,70 €).
Fazit
Oscar Wilde: "Es kein Trost für mich, wenn der Mensch, der mir ein schlechtes Essen oder einen minderwertigen Wein auftischt, sonst ein tadelloses Leben führt und einen guten Charakter hat."
2 – kaum wieder – aber ich werde schon andere Läden aufsuchen und vergleichen.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 14.01.2026 – mittags – 2 Personen
Meine Genießer-Erlebnisse stehen auch bei http://kgsbus.beepworld.de/archiv.htm