"Der Klassiker unter Hannovers besten Restaurants"
Geschrieben am 08.01.2017 2017-01-08 | Aktualisiert am 08.01.2017
Titus
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Restaurant, Sternerestaurant
0511835524
Wiehbergstraße 98, 30519 Hannover
"Große Diskrepanz zwischen Küchen- und Serviceniveau"
Geschrieben am 15.12.2016 2016-12-15 | Aktualisiert am 15.12.2016
Titus
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Restaurant, Sternerestaurant
0511835524
Wiehbergstraße 98, 30519 Hannover
"Bedauernswerte Servicesituation"
Geschrieben am 11.12.2016 2016-12-11 | Aktualisiert am 11.12.2016
Parkrestaurant Alte Mühle
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Restaurant, Biergarten, Partyservice
0511559480
Hermann-Löns-Park 3, 30559 Hannover
"Besser als erwartet und noch besser mit Carsten1972"
Geschrieben am 01.12.2016 2016-12-01 | Aktualisiert am 01.12.2016
Grauwinkels Schlossküche Herrenhausen
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Restaurant
05112794940
Alte Herrenhäuser Straße 3, 30419 Hannover
"Hotel Garni....."
Geschrieben am 30.11.2016 2016-11-30
Grand Hotel Mussmann
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Hotel
051136560
Ernst-August-Platz 7, 30159 Hannover
"Gutes Essen, grandiose Weinkarte!"
Geschrieben am 27.11.2016 2016-11-27 | Aktualisiert am 27.11.2016
Basil
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Restaurant, Partyservice, Eventlocation
0511622636
Dragonerstraße 30, 30163 Hannover
"Gut, dass wir 25 Stunden gehungert hatten"
Geschrieben am 13.11.2016 2016-11-13 | Aktualisiert am 13.11.2016
Ristorante Francesca
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Restaurant, Pizzeria
051151998586
Krausenstr. 55, 30171 Hannover
"Schönes Ambiente, flotter Service, fade Tapas"
Geschrieben am 11.11.2016 2016-11-11 | Aktualisiert am 05.01.2017
Mamas Tapas
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Restaurant, Tapasbar, Partyservice
051171222588
Lister Meile 34, 30161 Hannover
"Warum denn bloß erst jetzt? Volle Punktzahl"
Geschrieben am 06.11.2016 2016-11-06 | Aktualisiert am 06.11.2016
Basil
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Restaurant, Partyservice, Eventlocation
0511622636
Dragonerstraße 30, 30163 Hannover
"Runde 2 im Tesoro"
Geschrieben am 22.10.2016 2016-10-22
Tesoro
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Restaurant, Weinstube, Erlebnisgastronomie
051185640759
Marienstr. 113, 30171 Hannover
"Herrn Alans Tesoro - immer für eine Überraschung gut"
Geschrieben am 15.10.2016 2016-10-15 | Aktualisiert am 15.10.2016
Tesoro
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Restaurant, Weinstube, Erlebnisgastronomie
051185640759
Marienstr. 113, 30171 Hannover
"Gute Laune steckt an"
Geschrieben am 02.10.2016 2016-10-02 | Aktualisiert am 02.10.2016
Asia Van | Sushi and more
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Lieferdienst, Bistro, Take Away
05118060141
Hildesheimer Straße 81, 30169 Hannover
"Ein äußerst lohnender Besuch"
Geschrieben am 26.09.2016 2016-09-26 | Aktualisiert am 26.09.2016
Tesoro
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Restaurant, Weinstube, Erlebnisgastronomie
051185640759
Marienstr. 113, 30171 Hannover
"Eine historische Großtat in Hannover"
Geschrieben am 28.08.2016 2016-08-28 | Aktualisiert am 28.08.2016
Beef and Reef
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Restaurant
051154356738
Oesterleystraße 1, 30171 Hannover
"Nach 1,5 Jahren Pause wieder einmal eine ausgesprochen schöne Erfahrung"
Geschrieben am 06.08.2016 2016-08-06 | Aktualisiert am 07.08.2016
Basil
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Restaurant, Partyservice, Eventlocation
0511622636
Dragonerstraße 30, 30163 Hannover
"Beef ohne Reef."
Geschrieben am 17.07.2016 2016-07-17
Beef and Reef
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Restaurant
051154356738
Oesterleystraße 1, 30171 Hannover
"Neuer Küchenchef im Kastens Hotel Luisenhof"
Geschrieben am 19.06.2016 2016-06-19
MARY´s Restaurant · Kastens Hotel Luisenhof
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Restaurant, Sternehotel
05113044816
Luisenstraße 1-3, 30159 Hannover
"Jonas Hoffmann neuer Küchenchef"
Geschrieben am 17.06.2016 2016-06-17
MARY´s Restaurant · Kastens Hotel Luisenhof
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Restaurant, Sternehotel
05113044816
Luisenstraße 1-3, 30159 Hannover
"16 Punkte im Gault Millau bekommt man nicht umsonst"
Geschrieben am 01.05.2016 2016-05-01 | Aktualisiert am 01.05.2016
Titus
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Restaurant, Sternerestaurant
0511835524
Wiehbergstraße 98, 30519 Hannover
"Kulturcafé, Bar und Restaurant....."
Geschrieben am 29.04.2016 2016-04-29 | Aktualisiert am 29.04.2016
Café Mezzo
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Restaurant, Bar, Cafe
0511314966
Lister Meile 4, 30161 Hannover




Weihnachtsdeko
Unser Tisch
Großer Gastraum
Feldsalat/Rehfilet
Lebervariationen
Wldschweinfilet
Filet im Anschnitt
Frau Linke (zugestimmt)
Crepe Suzette, vorletzter Schritt
Crepe Suzette
Vorweihnachtliche Deko
Gedeck
Unser Riesling
Der Tisch
Amuse Lachs, gebeizt
Vorspeise winterl. Apfel
Zwischengang Fisch
Hauptgericht Reh
Dessert Birne













Tischdeko
Die neuen Serviettenringe
Is Solinas
Amuse2 Fenchelsalami
Wachtelbrüse
Spaghettini Trüffel
Calamaretti
Beilagensalat
Schokoladensoufflet

Salzauswahl
Roederer
Carpaccio di manzo
Olivenöl/Bals. zum Dippen
Wachtelteller
Filetsteak nach Plünderung
Tiramisu all'arrancia
Grappa
Erstes Amuse gueule
Riesling Deidesheim
Zweiter Küchengruß
Carpaccio Black Angus
Rumpsteak Cognac-Pfeffer
Kalbsbäckchen
Der Außenbereich
Die Mauer
Caesar Salad
500 g T-Bone-Steak
Desservariationen
Unser Tisch
AMUSE GUEULE
gebeizter Thunfisch
Jakobsmuschel auf Stachelbeer-Kartoffeln
Rinderfilet mit Pfifferlingen
Brownie mit Früchetn










Das kleine Restaurant in Döhren hat kaum mehr als 20 Plätze, so dass es sich wie in früheren Jahren in dieser Runde von Festtags-Feinschmeckern fast familiär anfühlt. Dass Dieter Grubert seit vielen Jahren zu den besten Köchen der Landeshauptstadt zählt, ist bekannt. Mit aktuell 17 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet, sortiert ihn der Guide deutlich über dem einzigen Michelin-besternten Haus der Stadt ein. Was Grubert von der Dauerignoranz der roten Bibel hält, hat er vielsagend auf seinem Kühlschrank dokumentiert. Allen Besuchern sei ein kurzer Blick in die Küche empfohlen...
Der Abend startet mit einem Glas Riesling Sekt vom Pfälzer Weingut von Buhl. Seitdem der ehemalige Bollinger-Kellermeister Mathieu Kauffmann hier das Zepter übernommen, gilt vielen der Sekt aus diesem Haus zurecht als einer der besten im Land.
Zum Auftakt gibt es ein Dreierlei aus gratinierter Gillardeau Auster, einem gut abgeschmeckten Tatar zwischen zwei Cracker-Schreiben und gebeiztem Lachs. Drei nette Kleinigkeiten, aber noch nicht mehr als zarte Appetitmacher.
Dieter Grubert ist ein Meister der Klassik, der sich aber auch neuen Entwicklungen nicht verschließt. Eine Zeitlang hat er durchaus auch mit molekularen Elementen gespielt. Erinnerungswürdig sind auch seine El Bulli-inspirierten Menüs. Dennoch hat er nie seine Linie verloren und in der steht immer das Produkt im Mittelpunkt, in der Regel klassisch eingefasst. Tupfen und Tellerklecksereien sind seine Sache nicht.
Dies wird am heutigen Abend besonders deutlich, an dem das Menü vielleicht ein wenig traditioneller ausfällt als sonst. Dennoch verkörpert es durch und durch, wofür Dieter Grubert steht.
Eine Variation von der Foie Gras gehört eigentlich immer zum Repertoire, so auch heute. Gebraten und als Mousse finden sich Süßweingelee, ein Apfel-Sellerie-Salat (Waldorf lässt grüßen) sowie ein leichtes Basilikumpesto und eine Chili-Aprikosen-Sauce. Die Mousse ist luftig, die Leber auf den Punkt gebraten. Die Beilagen bilden dabei einen guten und frischen Kontrast, um die Üppigkeit der Leber abzupuffern.
Großes Kino und exemplarisch für das Können Gruberts dann der folgende Steinbutt mit einer ordentlichen Nocke Kaviar auf Blattspinat und Champagnersauce. Das ist so herrlich altmodisch, aber vielleicht gerade an so einem Abend so wunderbar passend, dass es für mich heute der stärkste Gang des Abends ist. Der Steinbutt perfekt gedämpft, die Sauce cremig und durch den Kaviar mit leicht jodigen Noten. Schlicht und sehr, sehr gut.
Ein eindrucksvolles Exemplar eines Langostino und einer Jakobsmuschel finden sich auf einem Bett aus Lauch in einer erneut schön samtigen Hummersauce. Etwas Quinoa sorgt für texturelle Abwechslung. Auch dies folgt einer klassischen Wohlfühl-Kombination und ist handwerklich natürlich einwandfrei.
Dass Dieter Grubert gerne mit Luxusprodukten arbeitet, zeigt sich auch beim weißen Thunfisch, der von Trüffeln und einer Safransauce begleitet ist. Eine spannende Begleitung ist hierbei allerdings der knackig gedünstete Grünkohl, der so ganz anders daherkommt als man es im Norden gewohnt ist. Fregolas, eine von Gruberts Lieblingsbeilagen, vervollständigen diese harmonische Komposition.
Stimmig ist auch der Hauptgang, Rücken vom Brandenburger Reh mit Shiitake, Spitzkohl und einer fabelhaften Purple Curry-Sauce, die erneut Gruberts großes Saucenhandwerk belegt. Trotzdem kann mich dieser Gang nicht überzeugen, was erstaunlicherweise am Reh liegt, das unangenehm weich auf dem Teller liegt. Ob dies der mutmaßlichen Sous vide-Garung geschuldet ist, kann ich nicht sagen, aber die sehr unvorteilhafte Textur überlagert hier leider für mich den ansonsten guten Geschmack.
Zum Abschluss präsentiert sich Dieter Grubert noch einmal in seiner Paradedisziplin als Souffléegroßmeister. Ich kenne keinen Koch, der vermutlich mehr dieser empfindlichen Exemplare in derart konstanter, standfester Qualität auf die Teller gebracht hat. Das Topfensouffée ist begleitet von weihnachtlicher Schoko-Lebkuchen-Mousse, einem feinen Vanilleeis und Quittensauce und bildet einen schönen Abschluss eines durch und durch harmonischen Menüs.
Bedenkt man, dass Grubert all dies als One Man Show in der Küche alleine stemmt, verdient die Leistung doppelt Respekt. Die Abläufe passen, die Garpunkte sitzen und alles kommt heiß und zeitgleich an die Tische. Das muss man erst mal schaffen. Da fällt auch der kleine Durchhänger beim Rehgang im Gesamturteil nicht besonders ins Gewicht.
Der Service unter Pascalé Schafnitzel und Hanno Lattwesen funktioniert reibungslos und freundlich. Die Weinbegleitung bot einiges spannendes wie die 2015 Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese vom Mosel Weingut Blees Ferber zur Gänseleber oder der trockene 2011 Riesling vom Pfälzer Weingut Scheu aus Schweigen-Rechtenbach. Auch der 2014 Pinot Noir vom Demeter-zertifizierten Weingut Frank John aus der Pfalz konnte überzeugen.
An anderer Stelle waren die Weine nicht immer passend und Schafnitzel scheint dies gespürt zu haben, denn es gab zu den jeweiligen Gängen gleich eine zweite Begleitung. Der steirische Chardonnay "Eruption" vom Weingut Krispel kommt derart sperrig ins Glas, dass auch an anderen Tischen Stirnrunzeln zu sehen ist. Der alternative Chardonnay aus dem Luberon ist da wesentlich zugänglicher. Ähnliches gilt für den ursprünglich zum Dessert vorgesehenen 1987er Eiswein von der Winzergenossenschaft Achkarren aus Baden. Sicherlich kein schlechter Wein, aber wer es nicht ganz so ausladend süß mag, ist mit der 1991er Riesling Auslese von Wegeler aus dem Rheingau deutlich besser bedient.
So geht ein runder, schöner, alkohohlreicher Abend zuende, der erneut belegt, dass das Titus nach wie vor eine der ersten Adressen der Stadt ist. Dass sein klassisch geprägter Stil offenbar nicht den derzeitigen Vorlieben der Michelin-Tester entspricht, sollte Dieter Grubert nicht grämen. Auf diesem hohen Niveau über Jahrzehnte abzuliefern, wissen seine Gäste zu schätzen. Und das zählt mehr.